Mi 20.09.2017 * Freiwillig Soziales Jahr * Erste FSJ-Erfahrungen

Erste FSJ Erfahrungen

(Mi 20.09.2017)  Begonnen hat mein FSJ am 1. September 2017 mit einer Einweisung im Geschäftszimmer des TV Pfullendorf durch Gerda Gebert, welche mir später auch noch die Struktur des TV Pfullendorf erläutert hat. Erst da ist mir klargeworden wie kompliziert eigentlich so ein Verein aufgebaut ist mit all seinen Räten und Funktionären. Nach meinem ersten Arbeitstag hatte ich die Woche darauf ein Seminar an der Landessportschule in Albstadt. Dort wurden mir und anderen FSJ-lern verschiedenster Vereine erklärt, was wir unter dem FSJ zu verstehen haben und die wesentlichsten Grundzüge aufgezeigt. Mir hat das Seminar sehr viel Spaß gemacht, da die Inhalte sehr gut vermittelt wurden und auch viel auf uns FSJ-ler eingegangen wurde. Ich freue mich deshalb schon auf mein Abschlussseminar im Frühling 2018, das hoffentlich so ähnlich ablaufen wird.

Nach der Seminarwoche ging es am Montag wieder los. Der Geschäftsführer des TVP`s, Richard Roth, hat mich im Büro eingewiesen und Vroni (Veronika Treubel), meine FSJ Begleiterin, hat mir meine ersten Aufgaben übergeben sowie meine Einsatzmöglichkeiten mitgeteilt. Da die meisten meiner Einsätze an den Kindergärten und Grundschulen rund um Pfullendorf und Meßkirch erst ab Oktober beziehungsweise ab den Herbstferien geplant sind, habe ich aktuell viel im Büro zu tun und erstelle dort Dokumente, verwalte über Vereinsmitglieder oder bereite Dinge für die kommende Handballsaison vor. Außerdem habe ich das Familienzentrum am Neidling, das evangelische Kindertagheim in Pfullendorf und die Conradin-Kreutzer-Schule in Meßkirch besucht und mir erste Einblicke verschaffen dürfen. Im Familienzentrum durfte ich sogar meinen ersten kurzen Einsatz machen. Die Erfahrung die ich dort gemacht habe hat mir einen Vorgeschmack gegeben wie wichtig es ist aufzupassen welche Übungen man auswählt da die Kinder sonst schnell überfordert sind und dass es wichtig ist sich von Beginn an Respekt bei den Kindern zu verschaffen. Aus dieser Erfahrung möchte ich lernen für meine kommenden Einsätze sodass diese immer besser ablaufen werden. Abgesehen von meiner Arbeit im Büro und den Schulbesuchen durfte ich auch schon die Handball-Schränke in der Halle aufräumen und mich als neuer Betreuer der E-Jugend vorstellen.

Bis jetzt bin ich sehr zufrieden mit meinem FSJ. Es ist sehr abwechslungsreich dank vieler Aufgaben die es zu erledigen gilt, es macht auch großen Spaß in den Verein hinein zu schnuppern und mit Kindern zu arbeiten. Zudem sind meine Arbeitszeiten recht flexibel mit Ausnahme der Einsätze, sodass ich quasi selbst entscheiden kann wann und für wie lange arbeiten gehen will, solange es sich im Rahmen hält bezüglich meiner Arbeitszeit von ca. 8h täglich. Das wiederrum fördert meine Eigenständigkeit, was ich auch echt gut finde.

Ich bin gespannt was in den nächsten Wochen und Monaten mich erwarten wird und freue mich auf meine Einsätze, neu gewonnene Erfahrungen und auf neue Bekanntschaften die ich machen darf.

< gez. Dominik Blocherer (FSJ-ler) >