Mi 04.04.2018 * Freiwilliges soziales Jahr * Die Hälfte ist vorbei

Die Hälfte ist vorbei

(Mi 04.04.2018) - Sieben Monate ist bereits mein Einsatzbeginn seit dem September 2017 her und doch verfliegt die Zeit ganz schnell. Auch weiterhin besteht meine Hauptaufgabe darin die Schulen und Kindergärten rund um Pfullendorf und Meßkirch zu besuchen und den Kindern den Handballsport näher zu bringen was mir auch weiterhin sehr große Freude bereitet. Seit meinem letzten Bericht habe ich fast alle Klassen der Grundschule am Härle, die Grundschule in Krauchenwies mit ihren Außenstellen in Hausen und Ablach, die Grundschulen in Meßkirch, Rohrdorf und Denkingen sowie das evang. Tagheim in Pfullendorf und das Familienzentrum am Neidling besuchen dürfen wo ich überall freundlich aufgenommen wurde und eine tolle Zeit hatte. Nach den Osterferien geht es mit den Grundschule Denkingen und dem evangelischen Tagheim weiter, hinzukommend möchte ich die Grundschulen in Göggingen, Aach-Linz und der Sechslindenschule in Pfullendorf besuchen genauso wie die Kindergärten Am Stadtgarten und Am Oberen Tor in Pfullendorf. Ich freue mich auf meine neuen Herausforderungen.

Zum aktuellen Zeitpunkt möchte ich behaupten dass mein FSJ sehr erfolgreich verläuft. Ich habe sehr viel positive Rückmeldung von meinen Arbeitsorten sowie aus dem Verein bekommen und auch die Kinder die ich besucht habe haben wohl ihren Spaß am Handball gefunden. Allein in der E-Jugend haben bereits mehr als 20 Schnupperkinder das Training besucht sodass wir teilweise sogar mit fast 50 Kindern in der Halle standen. Auch in der E- , der F-Jugend und den Minis in Pfullendorf als auch der E-Jugend in Meßkirch kamen schon mehrere Kinder zum Schnuppern vorbei und ein Teil von all den Schnupperkindern hat sich bereits im Verein angemeldet. Es freut mich sehr und ich bin teilweise echt überwältigt dass schon so viele Kinder ins Training gekommen sind und ich hoffe dass es noch mehr Kinder werden die den Weg zum Handball finden und auch den Spaß am Handballsport nicht verlieren werden.

Außer meinen Einsätzen an den Bildungseinrichtungen stehen noch viele andere Ereignisse an. Ich habe vor allem im Juni noch einige Seminare an der Sportschule in Albstadt vor mir die mir hoffentlich meine Arbeit etwas erleichtern werden und ich mir neue Anreize mitnehmen kann. Das für mich wohl größte Ereignis wird dann mein Jahresprojekt im Juli sein, welches ich machen muss damit mein FSJ anerkannt wird. Als Projekt plane ich ein Turnier mit den 4. Klassen der Grundschulen die ich besucht habe. Hier können die Kinder dann zeigen was sie drauf haben und unter Wettkampfbedingungen dann Handball spielen was wohl nochmal ein ganz anderer Reiz als im normalen Sportunterricht ist. Natürlich soll der Spaß bei allem im Vordergrund stehen.

Rückblickend auf meine bisherige Arbeitszeit muss ich sagen dass es mich in meiner Persönlichkeit weiterentwickelt hat. Zum einen durch die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung die ich habe sodass ich meine Einsätze immer gut vorbereiten muss. Zum anderen auch im Sportunterricht dann an sich wo man erst einmal ausloten muss wie man den Trainingsinhalt am besten rüberbringt. Wie gehe ich am besten mit den Kindern um? Wie viel Zeit sollte ich pro Übung einplanen? Was mache ich mit Störenfrieden? etc. . Ich habe an mir selber bemerkt dass ich selbstbewusster als auch planungsvoller geworden bin. Zusätzlich spielen Pünktlichkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit eine große Rolle, gleichzeitig habe ich auch nie den Spaß an der Arbeit verloren. Ich kann nur wiederholen dass ich denke dass mein FSJ ein gutes Sprungbrett für den Start in die Berufswelt ist und ich mich auf die noch kommenden fünf Monate freue.

< gez. Dominik Blocherer >